TSG Dissen - Über uns
Wir stellen uns vor
Die TSG Dissen stellt sich vor


Die TSG Dissen ist mit ca. 1.200 Mitgliedern der größte Verein rund um Dissen mit vielen Sportarten.

Das Gesamtangebot bietet der Verein zu einem sehr moderaten Jahresbeitrag.

Durch die langjährigen aktiven Mitglieder und engagierten ehrenamtlichen Tätigkeiten wird vielen Menschen der unterschiedlichsten Altersgruppen ein breitgefächertes Sportangebot durch die TSG Dissen geboten.

An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand ganz herzlich bei allen, die dem Verein in der Vergangenheit auf jede erdenkliche Weise unterstützt haben und hofft auf das künftige Engagement und die Motivation von weiteren Sport-Freunden.
Denn durch viele neue Ideen engagierter Mitglieder und Sponsoren kann die TSG Dissen weiter wachsen.
Die Vereins-Chronik ist ein guter Beweis für die Entwicklung zu einem modernen Sportverein.

Wir freuen uns, wenn wir Dich/Sie in unserer Gemeinschaft begrüßen können.
Danke für alles sagt:)
Der Vorstand

TSG Dissen: „Multikulti-Verein“ auf starke, präventive Jugendarbeit stolz

Ein Bericht aus der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 17.10.2014 (Christian Detloff)


25 Turner hatten vor über 120 Jahren feierlich die Turn- und Sportgemeinde (TSG) gegründet. Noch heute ist die Turnabteilung die größte der sieben Sportsparten im Verein. Und kurioserweise ist sie die einzige ohne Abteilungsleiter. Der allerdings auch nicht fehlt, denn in Sachen Zusammenhalt, Kommunikation, Koordination und Problemlösung versteht sich die TSG über den Turnsport hinaus prächtig – was eine echte Gemeinde halt ausmacht.

Und diese, das zeigen der Vorsitzende Franz Pepinghege und die Leiter der sechs übrigen Sportarten klar auf, schreibt sich die intensive Beschäftigung mit dem Nachwuchs ganz groß auf die Fahne. Bei der TSG, die sich wegen der verschiedenen Nationalitäten unter den Mitgliedern als „Multikulti-Verein“ bezeichnet, ist nicht „Höher, schneller, weiter“ das Motto. Auch und besonders in der erfolgreichsten Sparte, dem Rasenkraftsport mit zahlreichen nationalen und internationalen Titelgewinnen, ist vor allem eines wichtig: dass sich die Heranwachsenden sinnvoll beschäftigen und stärken. Abteilungsleiter Wilfried Bury ist ausgebildeter Deeskalationstrainer und ebenso wie Michaela van Berkum-Bewarder und Stephanie Bewarder Experte der Initiative „Schutz vor Kriminalität“. Diese bietet unter anderem ein Verhaltens- und Kommunikationstraining zur Stärkung der Mädchen an. Selbstbewusstsein vermittelt auch Ju-Jutsu-Abteilungsleiter Detlef Budszun mit der Initiative „Nicht mit mir – Schütz Dich vor Gewalt“. Auch hier geht es um die Konfliktvermeidung beziehungsweise um den richtigen Umgang mit bestehenden Kontroversen.

Stolz auf starke Jugendarbeit
Die mit der Ganztagsschule und dem Ganztagskindergarten kooperierende TSG ist stolz, größter Anbieter von Jugendarbeit in der 9200-Einwohner-Stadt zu sein. Was auch wichtig im Sinne der familiären TSG ist. „Wer nicht in jungen Jahren in den Verein eintritt, tut es in aller Regel gar nicht mehr“, so der Vorsitzende Pepinghege. Vier Wochen kann jeder Interessent die vielfältigen Angebote unentgeltlich nutzen, ehe er die Entscheidung über einen möglichen Vereinsbeitritt zu fällen hat.

Auch die Inklusion ist ein großes Thema, nicht nur in der Ju-Jutsu-Abteilung. So bereitet es den Handballern viel Freude, einen körperlich und einen körperlich und geistig gehandicapten Jugendlichen in das D-Jugend-Team integriert zu haben.

Starke Kooperation mit der Stadt
Die Stadt Dissen weiß, was sie an der TSG hat – andersherum auch. „Wir werden stark unterstützt“, sagt Pepinghege und meint nicht nur die unentgeltliche Nutzung der Sportanlagen. „Wie selbstverständlich wird genehmigt, dass wir zu unserem dreitägigen Pfingstturnier die Rasenflächen um die Sporthallen für eine Zeltstadt nutzen“, sagt Doris Diekmann als Macherin der Tischtennis-Abteilung. Das Pfingstturnier mit zuletzt 574 Zweier-Teams ist einer der großen Höhepunkte des TSG-Sportjahres. Ein weiterer war im Vorjahr das Gastspiel des Handball-Bundesligisten TBV Lemgo. 600 Zuschauer hatten Spaß beim 60:17-Sieg des TBV mit den Nationalspielern Martin Strobel und Carsten Lichtlein im Duell mit der HSG Bockhorst/Dissen. Vor zweieinhalb Wochen sorgte überdies die erneute Ausrichtung der Nachwuchs-DM im Rasenkraftsport für Strahlkraft über Dissen hinaus.

Günstige Beiträge
Allein von den vier großen ortsansässigen Firmen würde sich der Club eine größere Unterstützung wünschen. Um den Mitgliederpreis weiter niedrig zu halten – beispielsweise wird für ein Kind bis 14 Jahre ein Jahresbeitrag von 42 Euro erhoben –, ist die TSG auf Spenden angewiesen; erst recht nach der Erhöhung der Abgaben an die DOSB-Fachverbände. „Die inhabergeführten Unternehmen geben etwas, aber die Gelder sitzen nicht mehr so locker“, weiß Pepinghege. Ohne zu jammern, unternimmt der Verein vieles, um eine Beitragserhöhung zu vermeiden. Und um auch zukünftig möglichst keine Zusatzbeiträge zu verlangen, wenn sich Sportler in mehreren Abteilungen ausleben.

Hohe Ehrenamtlichkeit
„Die Ehrenamtlichkeit ist bei der TSG hoch“, lobt Kersten Wick als Geschäftsführer des Kreisportbundes Osnabrück (KSB). Geringe Aufwandsentschädigungen erhalten bei der TSG nur lizenzierte Trainer für Weiterbildungen.

Ein anpackender Vorsitzender
Der Vorsitzende geht mit gutem Beispiel voran. Stehen Reparaturen an, packt der Holztechniker und darüber hinaus gewiefte Handwerker umgehend mit an. Die ersten Stepper baute erst in Eigenregie. „Franz Pepinghege sieht sich als Gleicher unter Gleichen“, sagt Bury und findet es stark, dass sich der Vorsitzende jüngst bei der Rasenkraftsport-DM an allen drei Tagen als einer der 30 Kampfrichter zur Verfügung stellte. Hier galt wie auch jüngst bei der tatkräftigen Mithilfe zur Renovierung der Sportanlage mit neuem Kunstrasen und neuer Werfanlage: Ihr G schreibt die TSG jederzeit ganz groß.


Fünf für viele – Persönlichkeiten des Dissener Sports

Die gute Seele
Wenn die bei allen Generationen beliebte Gisela Strätger montags die Halle betritt, begrüßen sie die Tischtennis-Mitglieder mit einem erfreuten „Hallo Jette“. Die ehemalige Abteilungsleiterin und Kassiererin spielt noch einmal wöchentlich, ehe es ins Vereinsheim geht. „Es ist schön zu sehen, was aus den damals Kleinen geworden ist“, sagt die 78-Jährige, die TSG-Schriftwartin war und sich weiter an der Gastronomie des Pfingstturniers und der jährlichen Fahrradrallye beteiligt. In den 70er-Jahren war sie erste Bezirksmeisterin im Doppel.

Das Talent
Mädchen in C-Jugend-Fußballmannschaften sind auf Bezirksliga-Niveau eine Seltenheit, Inga Bergmann ist eine davon. Die flexible, ehrgeizige Defensivspielerin der JSG Dissen/Bad Rothenfelde besticht mit ihrer souveränen Ballbehauptung. Viel kräftigere Gegenspieler umdribbelt sie furchtlos. Mit einem Zweitspielrecht ist sie auch im OSC-Mädchenteam aktiv. Da die ruhige Schülerin des Gymnasiums Bad Iburg auch in der niedersächsischen U-14-Mädchen-Mannschaft spielt, muss die JSG häufiger auf Inga verzichten, als ihr lieb ist.

Das Vorbild
Seit einem Jahr leitet Detlef Budszun die Ju-Jutsu-Abteilung, deren Schwerpunkt der Breitensport im Bereich Kinder und Jugendliche und explizit nicht der Leistungssport ist. Der 53-Jährige erfährt mit seiner geradlinigen und ehrlichen Art große Wertschätzung. Budszun verlangt von seinen Schützlingen nichts, was er nicht selbst vorlebt. Der richtige Umgang mit Konflikten und bereits die Vermeidung von Streitigkeiten zählen zu seinen Steckenpferden. Der staatlich geprüfte Ju-Jutsu-Lehrer und DOSB-Trainer ist Träger des 5. Dans.

Das Original
Angefangen vor 49 Jahren in der Turnabteilung, die damals die Leichtathletik beinhaltete, gründete Wilfried Bury 1982 die Leichtathletik- und Rasenkraftsportabteilung. „Ich freue mich über jede einzelne Leistung jedes Athleten“, so das Credo des sympathischen Polizeibeamten. Weit über 1000 Wettkämpfer hat der 60-Jährige, der 1987 die Ju-Jutsu-Abteilung gründete, in 34 Jahren trainiert. Klare Strukturen sind ihm wichtig, „um die Kinder durch die Zeit der Selbstfindung zu bringen“ – gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Eltern.

Der Treue
Nicht nur wenn er sein Verbandsliga-Tischtennis-Team aus den späten 50er-Jahren zum jährlichen „Hüttenfest“ in seinen Garten lädt, schreibt Heinz Lippold (78) Gemeinschaft ganz groß. Das Ehrenmitglied trat vor 68 Jahren in die TSG ein, leitete die Abteilung und wirkte 13 Jahre lang bis 2013 als 2. Vorsitzender. Die Mitglieder schätzen Lippold als ruhigen, immer korrekten und dabei höchst kameradschaftlichen Sportler und Menschen, der sich beim Pfingstturnier noch immer beim Auf- und Abbau in den beiden Hallen einbringt.Die gute Seele

Wissenswertes zur TSG Dissen


TSG Dissen
Großes Sportzentrum rund um das Schulzentrum an der Mühlenstraße/Lerchenstraße mit Fußballfeld, Laufbahn, Kunstrasen, Wurfanlagen, Flutlicht, Kleinspielfeldern, TSG-Geschäftsstelle im Schwimmbad, einer Turnhalle für 300 Zuschauer mit Kraftraum und Sporthalle für 500 Zuschauer; das alles idyllisch vor dem Teutoburger Wald gelegen und im Radius von 500 Metern erreichbar.

Vorstand:
1. Vorsitzender Franz Pepinghege (65, Techniker),1. stellvertretender Vorsitzender Daniel Schwarte (26, Referendar), 2. stellv. Vorsitzender Andreas Kormeier (52, Konditor), Kassenwart Michael Koch (29, Speditionskaufmann), Jugendwart Alexander Priem (21, Azubi), Geschäftsführer André Rothe (26, IT-Kaufmann).

Abteilungsleiter:
Ralf Niebrügge (Fußball), Wilfried Bury (Leichtathletik/Rasenkraftsport), Doris Diekmann (Tischtennis), Detlef Budszun (Ju-Jutsu), Andreas Kormeier (Handball), Jürgen Strieski (Schwimmen).

Ehrenamt:
75 Mitglieder wirken als Übungsleiter, Betreuer und Helfer.

Historie


1894: Gründung als TV Dissen

1894: Die Turn Abteilung wird gegündet

1910: Aufnahme einer Damenriege

1912: Einweihung der ersten Turnhalle.

1928: Die Handball Abteilung wird gegründet

1928: Sportplatz „Am Kamphof“ fertiggestellt.

1928: Gründung der Handballabteilung als zweite Sparte.

1930: Start der Fußballabteilung (bei der Jugend besteht eine Spielgemeinschaft mit Bad Rothenfelde)

1937: Turnhalle wird in der Kriegsvorbereitung zur Getreidescheune, der Sportplatz ab 1939 bis 1947 zum Kartoffelacker.

1945: Gründung der TSG Dissen als TV-Nachfolger.

1945: Gründung der Tischtennis Abteilung

1952: Landesligaaufstieg der Handballherren

1953: Die Fußballverantwortlichen verpflichten VfL-Vertragsspieler Addi Vetter und Hannes Haferkamp als Trainer.

1964: Mitnutzung des neugeschaffenen Hallenbades

1964: Die Schwimm Abteilung wird gegründet

1972: Einweihung der Hugo-Homann-Sporthalle.

1975: Erste Kooperation der TSG mit Schulen zum Aufbau der Fußballjugendabteilung

1980: Einweihung der Sportfreianlage

1980: Gründung einer Leichtathletikabteilung

1987: Gründung der Ju-Jutsu Abteilung

1992: Die Handball-Abteilung bildet eine Spielgemeinschaft mit der TG Bockhorst (HSG-BoDi)

1993: Einweihung der dreiteiligen Turnhalle.

1994: 100-jähriges Jubiläum u.a. mit Festumzug.

2010: Gründung der Krav Maga Abteilung

2013: Höhepunkt im Handball: Im April war Bundesligist TBV Lemgo zum Freundschaftsspiel in Dissen.

2014: Leichtathletikbereich wird mit der Verlegung des Wurfkäfigs aufgewertet, der Kunstrasenplatz eingeweiht.

Bis heute bietet die TSG Dissen ein attraktives und vielfältiges Angebot der verschiedensten Sportdisziplinen an!

Präsidenten


1894-1929 Bernhard Wallis
1929-1936 Adolf Schwerzel
1936-1939 Willy Meyer
1939-1945 Hugo Imhof
1945-1946 Wilhelm Klinge
1946-1947 Heinz Sauer
1947-1957 Heinz Castien
1957-1963 Willi Schlingmann
1963-1967 Franz Ortmann
1967-1969 Hans Kramer
1969-1997 Werner Unger
1997-.... Franz Pepinghege