TSG Dissen - Aktuell
Aktuelles rund um die TSG Dissen
Was macht eigentlich Mehmet Kodes

207 10.06.2021 21:10 Uhr Ralf Niebrügge

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Ralf: Hallo Mehmet! Danke dass Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Wir hoffen, dass Du die bisherige Zeit der Corona Pandemie mit Deiner Familie gut überstanden hast. Wie hast Du die bisherige Zeit innerhalb der Corona Pandemie gerade in der Türkei erlebt?

Mehmet: Hallo Ralf!!! Ja die Pandemie hab ich bis jetzt soweit gut überstanden mit meiner Familie. Aber trotzdem wünscht man sich wieder Normalität zurück. Also die Pandemie in der Türkei war nicht so streng wie hier in Deutschland bis vor kurzem. Da hat es den kompletten Lockdown gegeben. Vom 29-17.05 hatten nur noch die Supermärkte auf. Restaurants und Cafes hatten zum Liefern auf und man durfte in dem Zeitraum nur das Nötigste machen. Also sozusagen eine Ausgangsperre.

Ralf: Bevor wir aber zum Interview kommen, vielleicht kannst Du Dich kurz unseren Lesern einmal vorstellen.

Mehmet: Ich heiße Mehmet Kodes bin 30 Jahre alt, in Dissen geboren und bin Türke. Spiele Fußball seit ich 5 Jahre bin und seit ich 19 bin, spiele ich professionell.

Ralf: Mehmet, Du bist 1990 in Dissen geboren. Hast aber zuerst in Bad Laer gespielt. Wie kam es dazu?

Mehmet: Wir haben bis 1997 in Bad Laer gewohnt und deswegen kam es dazu, dass ich dort angefangen habe zu spielen.

Ralf: Nach Bad Laer bist Du zur TSG Dissen gewechselt. Kannst Du Dich noch daran erinnern und hast Du vielleicht noch die ein oder andere konkrete Erinnerung an Personen oder ein besonderes Erlebnis, an dem Du dich zurück erinnerst?

Mehmet: Also mit 7 Jahren bin ich dann nach Dissen gewechselt, weil wir dann auch aus Bad Laer nach Dissen umgezogen sind. Den ersten Kontakt hat mein Vater mit Levent Yarin gehabt. Unter den ich auch sehr lange in Dissen Fußball gespielt habe. Ich hatte mit der TSG Dissen viele schöne Momente z.B. das Turnier in Schüttorf, wo wir in Zelten übernachtet haben und im Finale beim Elfmeterschießen dieses Finale leider verloren haben. Es war etwas Neues für mich mit dem übernachten und an so einem großen Turnier teilgenommen zu haben.

Ralf: Nach der Station in Dissen bist Du zum VFL Osnabrück und dann zur Viktoria nach Georgsmarienhütte gewechselt. Wie bist Du zum VFL Osnabrück gekommen und kannst Du Dich aus dieser Zeit noch an etwas erinnern, was Dir als positives Ereignis in Erinnerung geblieben ist?

Mehmet: Also um ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr genau wie es zu einem Wechsel zum VFL gekommen ist. Aber mit dem VFL war es was ganz anderes für mich, weil man gegen namhafte Vereine wie z.B. dem VFL Wolfsburg, Eintracht Braunschweig, Holstein Kiel usw. gespielt hat. Es war etwas sehr spannendes und aufregendes für mich, weil man sich mit den Besten in seinem Alter messen konnte. Was mir in Erinnerung bleibt ist das Turnier in Georgsmarienhütte, dem Wintercup. Da haben so viele Bundesliga- nachwuchsvereine am Turnier teilgenommen, das es sehr aufregend war gegen diese zu spielen. Am Ende des Turniers wurde ich hinter Toni Kroos (14 Tore), Ich (13 Tore), zweit- bester Torschütze.

Ralf: Du spielst im Sturm und dort auf beiden Außenpositionen. Also rechts wie links. Da hilft Dir bestimmt, dass Du beidfüßig bist. Hast Du eigentlich schon immer im Sturm gespielt und warum eigentlich die Außenpositionen?

Mehmet: Ich habe in der Jugend hauptsächlich im Sturm gespielt, aber im Seniorenbereich dann auf den Außenpositionen und auf der 10er Position. Wieso Außenbahn? Weil ich ein schneller Spieler bin, im 1gegen1 gut bin und eine gute Technik besitze. Alles das konnte ich auf den Außenpositionen gut einsetzen.

Ralf: Zwischen 2009 und 2017 konntest Du bei etlichen Vereinen Spielpraxis in den verschiedensten Ligen sammeln. Wenn Du etwas zurück blickst. Gibt es Vereine, an denen Du Dich gerne erinnerst und wenn ja, warum?

Mehmet: Ich erinnere mich gerne an die Zeit beim Eintracht Braunschweig zurück. Ich bin zum ersten Mal von Zuhause weggezogen, mit 19 Jahren nach Braunschweig. Man war weit weg von der Familie, von Freunden und man war auf sich selbst gestellt, kein Hotel Mama mehr :). Habe sehr viele neue Freunde dort gewinnen können, in den Jahren. Das wichtigste aber war, das ich gelernt habe wie das Profigeschäft funktioniert. Es war nicht bloß Fußball spielen. Man musste sich gut ernähren, auf seinen Schlaf aufpassen. Einen Tag vorm Spiel nicht raus gehen, auf dem Platz wie außerhalb musste man sich vernünftig präsentieren, weil man sonst dem Verein schaden würde.

Ralf: Du hast lange für Landesligisten gespielt. Dann bist Du in die Oberliga zum VFL Osnabrück II gewechselt. Wie hast Du den Sprung von der Landesliga in die Oberliga empfunden?

Mehmet: Ich hab, wie ich mich erinnere, bloß für 4-5 Monate für Türkgücü gespielt, dass auch nur weil ich nach dem VFL keinen Verein gefunden habe und ich mich dann dort fit gehalten habe und deshalb habe ich dort für ein paar Monate gespielt. Ich habe mein erstes Seniorenjahr beim SV Bad Rothenfelde in der Oberliga begonnen. Und dann immer in der Regionalliga oder Oberliga gespielt. Also der Sprung in die Oberliga war jetzt für mich nicht so schwer. Ich hab in der ersten Saison 30 Spiele und 9 Tore gemacht.

Ralf: Die letzten beiden Stationen in Deutschland waren der BSV Rehden und Germania Halberstadt aus der Regionalliga Nord bzw. Nordost. Wie hast Du diesen Sprung in die Regionalliga empfunden und wie war die Zeit in Rehden und Halberstadt für Dich?

Mehmet: Meine letzten beiden Stationen in Deutschland waren Germania Halberstadt und Teutonia Watzenbron. Die Regionalliga war schon ganz anders als die Oberliga. Weil man da sehr körperbetont spielt, taktisch sehr viel drauf haben muss und es viel schneller ist als in der Oberliga. Ich musste mich an das Niveau in der Regionalliga anpassen, aber ich kam schnell damit zurecht. Die Zeit in Rehden war nicht so gut, weil ich bloß ein Spiel gemacht habe. Aber die Zeit in Halberstadt war umso besser, dort habe ich 25 Spiele und 3 Tore gemacht.

Ralf: Mehmet Du besitzt die deutsche, aber auch die türkische Nationalität? Seit 2017 spielst Du für verschiedene Vereine in der Türkei. Wie war die Umstellung für Dich, plötzlich in der Türkei und dem türkischen Fußball zu spielen?

Mehmet: Nein, ich besitze nur die türkische Staatsbürgerschaft, weil doppelte Staatsbürgerschaft abgeschafft wurde. Die Umstellung vom Deutschen Fußball aufs türkische hätte ich mir viel schwieriger vorgestellt, aber es war nicht so schlimm. Natürlich wird in Deutschland anders gespielt als in der Türkei. Wie z.B. in Deutschland, dort achtet man sehr viel drauf, ob die Spieler taktisch gut geschult sind, das man ein Mannschaftsspieler ist und das ein Spieler diszipliniert ist. In der Türkei achtet man auch auf die Sachen, aber es ist jetzt nicht so ausschlaggebend wie in Deutschland. Hauptsache man hat individuelle Qualität, dann hast du gute Chancen in der Türkei :). Und mit dem Leben in der Türkei kam ich sehr gut zurecht, weil ich in einer der schönsten Städte der Welt lebe, in Istanbul. Da fiel es mir nicht so schwer dort Fuß zu fassen.

Ralf: Was bedeutet es für Dich in der Türkei Fußball zu spielen und wie würdest Du einem Außenstehenden den türkischen Fußball erklären?

Mehmet: Wie oben schon gesagt, die Türkei ist dezent anders als Deutschland mit dem Fußball, aber so viel unterscheidet sich da nicht wirklich. Bloß, das im deutschen Fußball auf Disziplin, Charakter und ob man taktisch gut ist geachtet wird. In der Türkei muss man das auch drauf haben, aber wenn man eine individuelle Qualität mitbringt, dann schaut man über die anderen Dinge hinweg. Also mir macht es sehr viel Spaß in der Türkei zu spielen. Es ist alles sehr professionell, was ich nicht gedacht hätte, wie z.B. man fliegt zu den Auswärtsspielen oder einen Tag vorm Spiel geht man ins Hotel oder man fliegt im Sommer oder im Winter ins Trainingslager. Sowas hatte ich in Deutschland nicht.

Ralf: Die erste Station in der Türkei war Eyüpspor in der 2.Lig(3. Liga). Beschreibe bitte einmal einem Außenstehenden, was Du dort erlebt bzw. empfunden hast?

Mehmet: Das erste was ich empfunden habe, war das die Spieler nicht so herzlich am Anfang zu mir waren. Aber dann, wo man mehr Zeit miteinander verbracht hat, wurden die alle Mega korrekt. Was für mich z.B. neu war, war das mit dem Gehalt. Man hat mal ein paar Monate kein Geld bekommen und wenn man mal was bekommen hat, nur ein bisschen. Das war z.B. neu für mich und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Aber man musste mit der Sache halt umgehen, weil man keine andere Wahl hatte. Sonst hatte ich keine schlimmen bzw. besonderen Erlebnisse, natürlich bis auf die Auswärtsspiele, wo man mit dem Flugzeug geflogen ist oder immer ins Trainingslager flog, das war schon sehr nice.

Ralf: Nach Eyüpspor kam dann Sivas Belediye Spor, auch aus der 2.Lig Kirmizi. Wie würdest Du diese beiden Vereine unterscheiden? Gibt es einen Unterschied und wenn ja, welchen?

Mehmet: Das einzige was die beiden unterscheidet ist die Stadt. Istanbul ist wunderschön und Sivas ist dagegen wie ein Dorf J. Aber die Vereine nehmen sich nicht viel. Sie sind beide auf derselben Wellenläge, muss ich sagen.

Ralf: Aktuell spielst Du bei Halide Edip Adivarspor in der 3.Lig Grup 2. (4.Liga). Zu diesem Zeitpunkt steht ihr auf Platz 6 und einen Punkt hinter einem Relegationsplatz. Welches Ziel hast Du mit Deiner Mannschaft in dieser Saison?

Mehmet: Leider haben wir die Relegationsplätze mit einem Punkt verpasst. Die Saison ist seit letzter Woche vorbei. Unser Ziel war Relegation zu spielen, aber wir haben in der Hinrunde zu viele Punkte liegen gelassen, weil wir einen anderen Trainer hatten, der um ehrlich zu sein, nichts mit Fußball am Hut hatte. In der Rückrunde sind wir dann Erster geworden. Mit dem neuen Trainer haben wir leider mit 1 Punkt die Relegationsplätze verpasst. Wir waren alle sehr traurig, aber auch stolz so eine Rückrunde gespielt zu haben.

Ralf: Mehmet, Du hast noch einen Vertrag bis zum 30.06.2022 bei Deinem aktuellen Verein. Aber was würdest Du gerne noch einmal in deiner Karriere erreichen?

Mehmet: Ich würde sehr gerne noch einmal oben angreifen wollen, wenn ich die Chance bekommen würde.

Ralf: Zum Schluss noch eine Frage: Du bist zwar gerade erst 30 Jahre alt, aber gibt es schon bei dir Gedanken oder Wünsche wie es bei dir nach der aktiven Karriere weiter gehen soll und was würdest Du einem heutigen Jugendspieler sagen oder raten, der eine Fußballkarriere anstrebt?

Mehmet: Ich würde gerne nach meiner aktiven Karriere einen Trainerschein machen wollen oder als Manager arbeiten, bin mir aber noch nicht zu 100% sicher, welches von beidem. Aber sicher ist, das ich im Fußballgeschäft bleiben möchte.
Ich würde den Jungenspielern raten sehr viel an ihren Schwächen zu arbeiten. Extra Training wie z.B. Fitness. Es ist heutzutage sehr wichtig, dass man kräftig und stabil im Fußball ist. Man sollte wirklich sehr, sehr hart für seinen Traum arbeiten und nicht auf der faulen Haut liegen. Wie sagt man so schön, von nichts kommt nichts.

Ralf: Mehmet, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir und deiner Familie für die Zukunft noch alles Gute! Und vor allem bleibt gesund! Vielleicht sehen wir uns ja in Dissen noch einmal.

Traueranzeige Jürgen Charly Frauens

206 06.06.2021 14:19 Uhr Ralf Niebrügge

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Trainingsauftakt Kin-Ball

205 05.06.2021 18:05 Uhr Jonas Riesenbeck

Endlich ......

Es geht wieder los mit sportlichen Aktivitäten. Zu diesem Training sind alle neugierigen, die sich diese neue Sportart beim TSG Dissen eV mal anschauen oder austesten wollen herzlich willkommen.

Seid dabei Sonntag den 06.06.21 ab 15 Uhr bis wir umfallen

Treffpunkt neue Sporthalle Dissen

Jeder ist willkommen, der sich mit solch einem 122cm großen und 1kg leichten Ball vergnügen möchte.

Wer da nicht kann aber Interesse hat Montags 20:15 Uhr treffen wir uns in der Hugo Homann Sporthalle

Bei Fragen gerne eine PN an mich oder 01728865499 oder Instagram #tsg_dissen_kin_ball

Uuuuund fleißig teilen

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Was macht eigentlich - Marcel Hölscher

204 03.05.2021 14:22 Uhr Ralf Niebrügge

Original AnsichtRalf: Hallo Marcel! Danke dass Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Wir hoffen, dass du die bisherige Zeit der Corona Pandemie mit Deiner Familie gut überstanden hast. Wie hast Du die bisherige Zeit innerhalb der Corona Pandemie und deren notwendigen Maßnahmen erlebt?
Marcel: Hallo Ralf. Aus sportlicher Sicht waren wir letztes Jahr zu Beginn der Pandemie noch in der Oberliga Westfalen unterwegs - die Saison wurde nach langem hin und her abgebrochen und durch eine Quotientenregelung gewertet. Wir haben dadurch den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga West, als Meister geschafft. Aber wir konnten diese Meisterschaft leider nicht feiern. Trotz alle dem, geht es mir und meiner Familie aber gut und das zählt.
Ralf: Bevor wir aber zum Interview kommen, vielleicht kannst Du Dich kurz unseren Lesern einmal vorstellen.
Marcel: Ich bin Marcel Hölscher, 29 Jahre alt und Torwart vom SC Wiedenbrück. Meine schöne Fußballreise begann natürlich bei der TSG J.
Ralf: Marcel, 1998 bist Du mit dem Fußball spielen bei der TSG angefangen. Kannst Du Dich noch daran erinnern und hast Du vielleicht noch die ein oder andere konkrete Erinnerung an Personen oder einem besonderen Erlebnis, an dem Du dich zurück erinnerst?
Marcel: Es gibt so viele schöne Momente die wir damals als Mannschaft und Eltern unternommen haben. Egal ob es bei den eigenen Hallenturnieren war oder wir eine schöne Fahrt inkl. Übernachtung im Schloss Dankern hatten. Es wäre sehr mühsam dies alles jetzt schriftlich festzuhalten. Aber eins gilt: der Dank an die Eltern und Trainern Jochen Mowwe und Manfred Nümann. Aber es gibt eine Sache die mich mein Leben lang begleiten wird: Wir waren auf einem Hallenturnier. Marc Wollny war damals im Tor, hatte einen überragenden Schuss aus kurzer Distanz mit der Nase gehalten. Für Ihn ging es leider nicht mehr weiter. Ich weiß nicht mehr ganz genau wer gefragt hatte, Manfred oder Jochen: Wer möchte ins Tor? Ich hatte das Glück gehabt und konnte mich auszeichnen. Seitdem habe ich diese Position nie verlassen und bin relativ weit gekommen.
Ralf: Hast Du eigentlich schon immer die Position des Torhüters gespielt oder wie bist Du dazu gekommen?
Marcel: Ich denke diese Frage habe ich in Frage 3 gelöst ;-).
Original AnsichtRalf: 2004 bist Du dann zum VFL Osnabrück in die Jugend gewechselt. Weißt Du noch wie der VFL auf Dich aufmerksam wurde und was sich dann für Dich verändert hat?
Marcel: Auch hier spielt Schicksal eine Rolle. Damals hatte mich "Levi" Yarin, der Papa von Deniz Yarin, zu sämtlichen Trainingseinheiten bei der Kreisauswahl einfach mitgenommen. Auf diesem Wege habe ich es durch die Kreisauswahl, Stützpunkt, Niedersachsenauswahl zum Einsatz in die U16 Nationalmannschaft geschafft. So war es auch damals beim Training beim VFL Osnabrück. Er hat mich damals mitgenommen und durfte mit trainieren. Levi war mein Glück. Er hat mich zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Ort gebracht. Die Dankbarkeit kann ich nicht in Worte fassen. Leider weilt er nicht mehr unter uns.
Ralf: Beim VFL Osnabrück hast Du den Sprung in die U16 Nationalmannschaft geschafft. Du hast ein Spiel am 24.09.2006 gemacht. Kannst Du Dich noch daran erinnern und wie würdest Du dieses Gefühl beschreiben?
Marcel: Solche Momente vergisst man im Leben nicht. Welches Kind träumt nicht davon? Einmal für das eigene Land zu spielen. Vor dem Anpfiff die Hymne hören? Es war so surreal, aber dennoch habe ich es in vollen Zügen genossen. Wir gewannen das Spiel gegen Nordirland auch 4:0.
Ralf: Die nächste Station war dann die Jugend des Hamburger SV. War das noch einmal eine Umstellung gegenüber dem VFL Osnabrück für Dich und wie machte sich das bemerkbar bei Dir?
Marcel: Die größte Umstellung in meinem Leben. Ich war 16 Jahre alt. Ich habe gerade mein Realschulabschluss in der 10 Klasse abgeschlossen. Raus aus dem Elternhaus, auf eigenen Beinen stehen. Im Internat mit anderen Jungs wohnen, die alle ein Ziel haben - Profi werden. Dadurch wird man schneller reif als gewöhnlich. Den Tag selbst organisieren, die eigene Wäsche waschen und natürlich bügeln. Ein sehr schöner und lernreicher Lebensabschnitt.
Ralf: In Hamburg konntest Du dann noch einmal ein Länderspiel in der U18 Nationalmannschaft machen. Gerade als Torhüter ist es schwer zu Einsätzen zu kommen. Wie sehr hat Dich das gefreut bzw. gibt einem eine solche Erfahrung noch einmal einen zusätzlichen Pusch?
Marcel: Auch diesen Moment werde ich nicht vergessen. Quasi direkt vor meiner Haustür auf St. Pauli durfte ich mein zweites Länderspiel gegen Österreich abgeben. Gänsehaut pur und stolz. Aber solche Momente sind dann "Bonusspiele" für einen persönlich. Zu dem Zeitpunkt hat man mir bereits mitgeteilt, das ich ein Riesentalent bin, aber das ich es aufgrund meiner Körpergröße es nicht in den Profibereich schaffe. Leider, das einzige was man nicht trainieren kann.
Ralf: Nach der Jugend bist Du dann in den Herrenbereich des Hamburger SV gewechselt. Du hast für die zweite Mannschaft gespielt. War es für Dich eine große Umstellung vom Jugend- in den Herrenbereich und wenn ja, woran würdest Du das fest machen?
Marcel: Für mich persönlich war es keine große Umstellung. Ich habe als B-Jugendlicher schon Einsätze in der A-Jugend gehabt. Und in der A-Jugend oft bei der Zwoten mit trainiert bzw. im Profi-Team.
Ralf: Seit 2011 spielst Du nun beim SC Wiedenbrück und feierst Dein 10 jähriges in diesem Sommer dort. Wie kam der Wechsel nach Wiedenbrück zustande und war der Wechsel für Dich noch einmal eine Umstellung?
Marcel: Man konnte mir damals noch keine Vertragsverlängerung im Frühjahr anbieten, weil es noch ungewiss war, ob Frank Rost bleibt. Ich bin dann zweitgleisig gefahren. Ich war damals beim SF Lotte zum Training, was nicht geklappt hat. Dann hat mich mein Torwart-Trainer "Richie" Golz gefragt, ob ich es mir in Wiedenbrück vorstellen könnte. SCW-Trainer war zu dem Zeitpunkt Thomas Stratos, ein guter und alter Fußballkollege von Golz. Ich war beim Training dort und es gab ein Angebot. Zeitgleich bekam ich noch eine Vertragsverlängerung vom HSV. Ich entschied mich für meine Heimat und kam wieder zurück. Was keine Umstellung war. Nur ein Umzug ;-).
Ralf: In Wiedenbrück bist Du ein Führungsspieler geworden. Du bist Kapitän der Mannschaft und hast erst gerade im Dezember deinen Vertrag noch einmal bis Juni 2023 verlängert. Was macht es für Dich aus, das Wiedenbrück schon fast wie eine "Heimat" für Dich geworden ist? Oder ist es eine "Heimat" für Dich?
Marcel: Wiedenbrück ist definitiv meine Heimat. Ich wohne mittlerweile seit 8 Jahren hier. Ich habe hier meine Frau geheiratet und mein Sohn geht hier in die Kita. In den vielen Jahren habe ich hier tolle Leute kennengelernt und würde gerne meine Fußballschuhe hier an den Nagel hängen.
Ralf: Wenn man sich Deine bisherige Karriere anschaut, fällt einem auf, das Du wenige Vereinswechsel in Deinem Karriereverlauf hast. Würdest Du das bestätigen, wenn man sagen würde, dass gerade du als Torhüter dich in einem Verein wohlfühlen musst und dann auch "Vereinstreu" bist?
Marcel: Jeder hat sein Schicksal in gewisser Weise selbst in der Hand und kann selbst entscheiden wo er spielen mag. Ich weiß, dort wo ich hingehe fühle ich mich pudelwohl und das hat sich bestätigt.
Ralf: Marcel, wenn du jetzt noch einmal zurück blickst: du hast Jugend Bundesliga gespielt, du bist Jugend Nationalspieler, du durftest im DFB Pokalspiele machen. Was wäre für dich noch einmal ein Traum, den du gerne erleben würdest im Fußball und wenn ja, warum?
Marcel: Ein Traum wäre natürlich ein Aufstieg in Liga 3. Da ich aber gerne meine Ziele mit und bei dem SC Wiedenbrück erleben möchte, steht ein Aufstieg in weiter Ferne. Nicht aus sportlicher Sicht, sondern aufgrund des Umfelds. Deshalb ist es mein Traum, Rekordspieler in der Regionalliga West zu sein.
Ralf: Zum Schluss noch eine Frage: Du bist zwar gerade erst 29 Jahre alt, aber gibt es schon bei dir Gedanken oder Wünsche wie es bei dir nach der aktiven Karriere weiter gehen soll und was würdest Du einem heutigen Jugendspieler sagen oder raten, der eine Fußballkarriere anstrebt?
Marcel: Mein Ziel ist es, um meinen Traum zu verwirklichen, lange fit zu bleiben. Ich würde mit 35 Jahren gerne noch auf dem Platz stehen. Darüber hinaus gab es auch schon Gespräche im Verein etwas zu machen. Aber das hat noch ein paar Jahre Zeit. Neben dem Verein lerne ich noch für den Automobilkaufmann in Gütersloh im Autohaus Mense. Dort strebe ich nächstes Jahr als "Junior"-Verkäufer an und will mich dort weiterentwickeln. Mal schauen wie man das alles koordinieren kann.
Ich würde einem heutigen Jugendspieler raten abseits des Vereinstrainings, viel an seinen Schwächen zu arbeiten. Fleiß wird belohnt. Talent alleine reicht nicht. Und natürlich viel Glück.
Ralf: Marcel, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir und deiner Familie für die Zukunft noch alles Gute! Und vor allem bleibt gesund! Vielleicht sehen wir uns ja in Dissen noch einmal.
Marcel: Danke! Ich bedanke mich auch für das Interview. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und sehen uns hoffentlich an alter Wirkungsstätte nach der Pandemie wieder. Bleibt alle gesund. Bis bald.
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Bildquellen: Marcel Hölscher

Das gab es noch nie! - Aktuelle Fußballsaison wird annulliert!

203 26.04.2021 15:06 Uhr Ralf Niebrügge

In der letzten Ausgabe unserer Vereinszeitung freuten wir uns noch und konnten davon berichten, dass mit den Jugendlichen unter 14 Jahren die ersten wieder in den Trainingsbetrieb starten. Wir hatten auch noch eine kleine Hoffnung, dass auch für den Rest der Mannschaften die Trainingseinheiten in nicht mehr allzu weiter Ferne sind. Aber mit steigenden Corona Zahlen war klar, dass es immer schwieriger wird, in den Trainings- bzw. sogar einem eventuellen Spielbetrieb einzusteigen. Dabei geht es nicht nur um die verbleibende Zeit, um die restlichen Pflichtspiele auf sportlicher Art und Weise zu Ende zu bringen. Nein, auch die Umsetzung von Corona Regeln oder der Umgang mit Schnelltests ist für viele Amateurvereine nicht so einfach. So musste sich der NFV irgendwann entscheiden, wie es mit der laufenden Saison weiter geht. Was dann aber am 31.03.2021 in einer Pressemittteilung bekannt gegeben wurde, war und ist bisher einmalig in der Geschichte des Fußballs.
In dieser Pressemittteilung wurde folgendes bekannt gegeben:
Die Fußball-Saison in Niedersachsen ist beendet! In seiner ordentlichen Sitzung einigte sich der NFV-Verbandsvorstand am heutigen Abend darauf, die seit Anfang November 2020 durch die Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2020/21 mit sofortiger Wirkung in Form der Annullierung abzubrechen. Auf- und Absteiger wird es deshalb nicht geben. Die Entscheidung betrifft alle Alters- und Spielkassen auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Auch die NFV-Spielklassen, die eine Schnittstelle zu anderen Verbänden aufweisen (z. B. Norddeutscher Fußball-Verband oder Deutscher Fußball-Bund), fallen unter diesen Beschluss. Allerdings können in diesen Spielklassen der/die Aufsteiger im Wege einer alternativen Entscheidungsfindung ermittelt werden; soweit die Beschlusslage im übergeordneten Norddeutschen Fußball-Verband einen Aufstieg zulässt.
"Mit den hierfür erforderlichen Lösungsschritten werden sich jetzt zunächst die spieltechnischen Ausschüsse befassen", erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath nach der knapp 2-stündigen Videokonferenz, an der u. a. die Vorsitzenden der 33 niedersächsischen Fußballkreise sowie die Mitglieder des Präsidiums teilnahmen. Zudem sagte er: "Wir haben unsere Entscheidung schweren Herzens getroffen. Aufgrund der staatlichen Verfügungslage, die den Lockdown zunächst bis zum 18. April verlängert hat, sowie den perspektivischen politischen Aussagen erachten wir eine rechtzeitige Aufnahme eines uneingeschränkten Mannschaftstrainings und Spielbetriebs für nicht mehr realistisch. Selbst im besten Fall würden wir vor Mitte Mai nicht zu einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs kommen, denn nach so langer Pause würde eine nur zweiwöchige Vorbereitungszeit sicherlich nicht ausreichen. Erschwerend kommen die drastisch gestiegenen Infektionszahlen hinzu. Es sind einfach zu viele Unwägbarkeiten wie der weitere Pandemie-Verlauf im Spiel. Nicht zuletzt folgen wir mit unserer Entscheidung dem klaren Votum unserer Vereine."
Der Vorstandssitzung vorausgegangen war eine Erhebung eines Meinungs-und Stimmungsbildes in den 33 NFV-Kreisen und vier NFV-Bezirken. "Meine Vorstandskollegen sind in den Kreisen und Bezirken mit ihren Vereinen in einen intensiven Dialog zum weiteren Umgang mit der Saison eingetreten. Hierbei bestätige sich niedersachsenweit mit großer Mehrheit die Variante des Abbruchs in Form der Annullierung", erklärte Distelrath.
In der Vorstandssitzung wurden auch Stimmen erörtert, die sich gegen einen Saisonabbruch ausgesprochen hatten. So ging Distelrath u. a. auf einen an ihn adressierten offenen Brief von 14 Vereinen aus dem NFV-Bezirk Braunschweig ein, die darum gebeten hatten, die weitere Entwicklung der Pandemie abzuwarten. "In den letzten Tagen haben mich Mitteilungen von Vereinsvertretern erreicht, die sowohl in die eine als auch in die andere Richtung argumentieren. Alle waren durch eine große Sachlichkeit und einer ernsthaften und reflektierten Auseinandersetzung mit der Situation gekennzeichnet. Das hat mich sehr gefreut", sagte der NFV-Präsident und stellte heraus: "Noch vor ein paar Wochen waren meine Vorstandskollegen und ich vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung der Inzidenzen und der in Aussicht gestellten Öffnungsperspektiven - auch für den Amateursport - zuversichtlich, die Saison sportlich beenden zu können. Dass jetzt aufgrund der Rahmenbedingungen der Abbruch der Saison steht, berührt uns alle emotional zutiefst. Doch leider ist dieser Schritt angesichts der aufgeführten Punkte ohne realistische Alternativen." Entschieden wurde auch der weitere Umgang mit dem Pokalspielbetrieb. "Die Teilnehmer am DFB-Pokal sollen, sofern es die Verfügungslage zulässt, sportlich ermittelt werden. Andernfalls kommt auch hier eine alternative Entscheidungsfindung in Betracht. Gleiches gilt für den Pokal auf Kreis- und Bezirksebene", sagte Distelrath.
Für die kommenden Monate und die folgende Saison setzt Distelrath auf den Corona-Impfstoff um die Situation in den Griff zu bekommen. Mit der zunehmenden Durchimpfung der Bevölkerung wird die Pandemie ihren Schrecken verlieren. Darauf hoffen wir alle. Im Sinne der Gesundheit und im Sinne des Fußballs." Soweit die Informationen aus der Pressemitteilung des NFV.
Eine schon fast historische Entscheidung wurde mit dieser Annullierung der Saison dort getroffen. Die Saison 2020/21 wird als "Corona-Saison" in die Geschichte eingehen. Wie es weiter geht bleibt weiterhin spannend. Hoffen wir, dass wir alle bald wieder unseren Sport in der Gemeinschaft ausüben können und dass wir dabei das "Gespenst" Pandemie in den Hintergrund verbannen können. Bis dahin bleibt alle gesund!

Was macht eigentlich - Beeke Neumann

202 11.04.2021 21:36 Uhr Ralf Niebrügge


Ralf:
Hallo Beeke! Danke dass Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Wir hoffen, dass du die bisherige Zeit der Corona Pandemie mit Deiner Familie gut überstanden hast. Wie hast Du die bisherige Zeit innerhalb der Corona Pandemie und deren notwendigen Maßnahmen erlebt?

Beeke:
Hallo Ralf! Mir geht es gut und ich bin mit meiner Familie und meinen Freunden bisher gut durch die Krise gekommen. Als Studentin bin ich von den schlimmsten Folgen der Pandemie auch nicht betroffen, sondern muss mich bloß an den Online-Unterricht gewöhnen, der mich mittlerweile aber schon auch nervt. Mir ist aber bewusst, dass das Meckern auf hohem Niveau ist, weil ich keine finanziellen Probleme habe und gesund bin, darüber bin ich sehr froh! Wahrscheinlich geht es mir letztlich wie vielen anderen auch und ich hoffe, dass es jetzt schnell wieder "normal" wird.

Ralf:
Bevor wir zum Interview kommen, vielleicht kannst Du Dich kurz unseren Lesern einmal vorstellen:

Beeke:
Ja, also ich bin Beeke und jetzt 21 Jahre alt. Ich habe bis zum Herbst 2017 in Dissen gewohnt und bin in Bad Iburg zur Schule gegangen. Seit 3,5 Jahren studiere ich jetzt in Rostock Jura und fühle mich dort sehr wohl. Neben dem Fußball spielen, liebe ich es am Warnemünder Strand Zeit zu verbringen, vor allem mit Kitesurfen.

Ralf:
Du bist ja, wie Inga Bergmann auch, mit Ihr konnten wir in der letzten Ausgabe sprechen, mit dem Fußball spielen bei der TSG angefangen. Kannst Du Dich noch daran erinnern und hast Du vielleicht noch die ein oder andere konkrete Erinnerung an die Du dich gerne zurück erinnerst?

Beeke:
Ja klar kann ich mich noch erinnern! Und das mache ich sehr gerne. Als ich fünf Jahre alt war haben mich Nico Kötter und Jan-Hendrik Orlinski mit zum Training genommen und wenn ich den Erzählungen meiner Eltern glauben schenken darf, kam ich nach Hause und habe gesagt, dass ich ab jetzt Fußball spiele. Die haben das anfangs für eine Phase gehalten und waren dann überrascht, wie ich dabei geblieben bin und offensichtlich Spaß bei der Sache hatte.
Ein Moment, an den ich mich gerne erinnere, ist das erste Tor, das wir geschossen haben (nach vielen haushohen Niederlagen, glaube ich). Da hat - meiner Erinnerung nach - Nico Kötter Jannik Bischof angeschossen und der Ball ist ins Tor getrudelt. Ich glaube wir haben trotzdem verloren, aber wir haben uns in der Situation alle sehr gefreut.
Weil ich oft das einzige Mädchen war bin ich auch aufgefallen. Eine meiner liebsten Erinnerungen ist dabei die Situation in der der gegnerische Trainer nach dem Spiel zu mir kam und mir gesagt hat, dass er kein Mädchen kenne, das besser als ich Fußball spiele. Da war ich ganz schön stolz.

Ralf:
Du hast, wie auch Inga in der TSG Zeit ja lange mit Jungs in einer Mannschaft gespielt. Meinst Du, dass Dich das in Deiner Entwicklung Fußballerisch positiv oder negative beeinflusst hat?

Beeke:
Auf jeden Fall positiv! Ich glaube, dass Mädchen fast nur davon profitieren mit Jungs zusammen zu spielen. Einmal geht es um die Körperlichkeit, die man zwangsläufig lernt, wenn man es mit größeren, schnelleren und stärkeren Jungs aufnehmen muss. Da lernt man auch Geschicklichkeit und Spielintelligenz. Ich hatte aber auch das Glück, gut aufgenommen zu sein und ein cooles Team zu haben. Von den Jungs hat das, glaube ich, keiner in Frage gestellt, ob es jetzt in Ordnung ist, dass ich bei ihnen spiele. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich so lange (bis ich 13 oder 14 war) bei den Jungs gespielt habe, das hat mir sehr gutgetan.

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Bildquelle: Beeke Neumann
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Ralf: Die nächste Station war 2012 der FSV Gütersloh 2009 als Verein für Dich. Dort hast Du dann bei den C-Juniorinnen gespielt. Kannst Du dich noch daran erinnern, wie es zu diesem Wechsel gekommen ist und wer da auf Dich aufmerksam wurde?

Beeke:
Mein damaliger Dissener Trainer Nuccio Sapuppo hat zu mir gesagt, dass ich ein "ungeschliffener Diamant" sei und ich, wenn ich richtig was lernen und weiterkommen will, nach Gütersloh wechseln müsste. Ich weiß nicht mehr wie die zeitliche Abfolge war, aber es war auch irgendwann ein "Scout" (oder zumindest ein Trainer oder Beobachter) bei einem Spiel zum zuschauen. Der hatte aber kurz vorher wohl eine Augen-OP und konnte nicht so viel sehen (lacht). Irgendwie bin ich dann aber trotzdem zu einem Spiel der 1. Frauen von Gütersloh, die zu der Zeit in der zweiten Bundesliga gespielt haben, eingeladen worden und habe dort mit dem C-Juniorinnen Trainer Thomas Breulmann gesprochen, der mich zum Probetraining eingeladen hat. Das erste Training lief gar nicht gut und ich war sehr frustriert, ich glaube der Trainer hat die Situation aber richtig eingeschätzt und mich einfach nochmal eingeladen. Das zweite Training war dann viel besser und ich habe den Verein gewechselt, wobei ich vorerst noch ein Zweitspielrecht für die TSG hatte.

Ralf:
Kannst Du uns einmal beschreiben, was das Spielen beim FSV Gütersloh 2009, der ja nicht gleich um die Ecke ist, bedeutet hat?

Beeke:
In erster Linie viel Fahrerei. Ich bin immer mit dem Haller Willem nach Halle und von dort mit dem Bus weiter nach Gütersloh gefahren. Für 1,5 Stunden Training habe ich insgesamt 3 Stunden Fahrzeit in Kauf genommen und das drei Mal pro Woche. Ich habe das aber eigentlich nie als besonders belastend empfunden und probiert die Zeit dann wenigstens ein bisschen zum Lernen zu nutzen oder so. Vor allem hat mir das Training und das Spielen und Konkurrieren mit guten Fußballerinnen immer sehr viel Spaß gemacht.

Ralf:
Wie war die Zeit in der Jugend und bei den Damen in Gütersloh für Dich und denkst Du vielleicht noch an den einen oder anderen Moment in dieser Zeit zurück?

Beeke:
Die Zeit war unter dem Strich ebenfalls sehr schön. Ich habe viel gelernt und bin besser geworden, auch wenn ich nicht alle Trainer positiv in Erinnerung habe. Ich bin allerdings ein bisschen traurig, dass ich keine Bundesliga-Luft in der B-Juniorinnen-Bundesliga schnuppern konnte, die Chance habe ich ein bisschen verpasst. Gerne denke ich aber an unseren Aufstieg in die Westfalenliga mit der neu begründeten B2, der allerdings auch gefordert war. Am besten gefallen hat mir mein letztes Jahr in der 2. Frauen vom FSV. Wir hatten ein gut gemischtes Team und viel Spaß zusammen und haben wirklich guten Fußball gespielt, wie ich finde.

Ralf:
Wie lief es für Dich nach der Zeit in Gütersloh weiter?

Beeke:
Ich habe bis zum Sommer 2017 bei Gütersloh gespielt. In dem Jahr habe ich auch Abitur gemacht und bin mit meinem Freund für 2,5 Monate Segeln gewesen. Im Herbst habe ich dann angefangen in Rostock zu studieren und dort auch Fußball zu spielen. Weil der Rostocker FC das beste Frauenteam in Rostock ist habe ich nicht lange gezögert und mich dem Team angeschlossen. Witzigerweise hat eine alte Weggefährtin aus Gütersloh vor mir den gleichen Weg gemacht, so dass ich sofort Anschluss im Team gefunden habe.

Ralf:
Gibt es Unterschiede zwischen dem Rostocker FC und dem FSV Gütersloh und wie würdest Du diese beschreiben?

Beeke:
Der größte Unterschied ist wahrscheinlich die fußballerische Umgebung. In der höchsten Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern spielen nur sechs Teams und es wird teilweise auf 9er-Feld gespielt. Da merkt man einfach, wie wenige Teams es gibt und wie niedrig das Niveau im Flächenland M-V dementsprechend ist. Das ist schon schade. Zum Glück spielen wir gerade in der Regionalliga Nordost (alle neuen Bundesländer). Das Niveau ist entschieden höher, deshalb ist es für uns aber auch wirklich schwierig gegen Teams wie Viktoria oder Union Berlin zu bestehen. Die haben einfach viel mehr Spielerinnen und andere Möglichkeiten.

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Bildquelle: Beeke Neumann


Nach wie vor liebe ich es aber mich mit so guten Gegnerinnen zu messen und "die Großen zu ärgern". Auch wenn uns das diese Saison leider noch nicht oft genug vernünftig gelungen ist, vor allem gegen die schwächeren Teams, gegen die wir die Punkte eigentlich holen "müssen" haben wir es leider oft nicht bis zu Ende bekommen.
Im Wesentlichen sind aber sowohl der FSV als auch der RFC Vereine mit ambitionierten Spielerinnen, die das Beste aus sich herausholen wollen und einfach Bock auf Fußball haben.

Ralf:
Du bist im Mai 2019 von Sportbuzzer.de zur Heldin der Woche gewählt worden. Kannst Du uns etwas darüber sagen und was hast Du darüber gedacht?

Beeke: (Lacht)
Ja, da habe ich mich schon gefreut, ich wusste erst gar nicht, dass es eine solche Auszeichnung gibt. Eine Mitspielerin hat mich dort ohne mein Wissen angemeldet, weil ich im Spiel gegen unseren größten Konkurrenten in M-V, den 1. FC Neubrandenburg 04 ein (ich glaube wirklich schönes) Seitfallziehertor gemacht habe. Man konnte dann online zwischen anderen FußballerInnen und mir abstimmen und ich habe die meisten Stimmen bekommen. Gerade weil mir das in diesem wichtigen Derby gelungen ist, war die Freude groß.

Ralf: Wie sieht es aktuell im Fußball bei Dir aus und wie soll es für Dich in der Zukunft weiter gehen? Im Fußball und Privat?

Beeke:
Der Fußball macht mir weiterhin wahnsinnig viel Spaß. Das liegt auch an dem guten Trainerteam, das wir haben und meinen tollen Mitspielerinnen. Wir sind ein echt gutes Team geworden, finde ich. In dieser Saison möchte ich den Klassenerhalt feiern und Pokalsieger in M-V werden. Weil ich im nächsten Semester meinen Abschluss mache, weiß ich noch nicht so genau, wie es weitergeht. Ich bin selbst gespannt wo ich lande. Ich bin mir aber sehr sicher, dass ich weiterhin Fußball spielen werde, ohne ist es einfach nicht so schön wie mit!

Ralf:
Beeke, Danke für das Interview. Wir wünschen Dir alles Gute und auf das alles so eintrifft, wie Du Dir das wünscht. Und vor allem bleib gesund!

Beeke:
Dankeschön, das wünsche ich Euch auch.

Original AnsichtBeeke als Einlaufkind beim VFL Osnabrück. Sie ist mit dem FC Augsburg eingelaufen.

Wir suchen dich - Jugendtrainer

200 07.04.2021 18:42 Uhr Ralf Niebrügge

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TSG Dissen Fussball - Gesucht

198 01.04.2021 19:53 Uhr Ralf Niebrügge

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Was macht eigentlich Inga Bergmann

197 30.03.2021 22:20 Uhr Ralf Niebrügge

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Ralf: Hallo Inga! Danke dass Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Wir hoffen, dass du die bisherige Zeit der Corona Pandemie mit Deiner Familie gut überstanden hast. Wie hast Du die bisherige Zeit innerhalb der Corona Pandemie und deren notwendigen Maßnahmen erlebt?

Inga: Hallo Ralf. Schön, dass ihr an mich gedacht habt. Auf jeden Fall will ich mich nicht an die momentanen Umstände gewöhnen müssen. Ich habe, während der Corona Zeit, angefangen zu studieren und musste mich daher sowieso umorientieren. Noch kenne ich es nicht anders, aber einen normalen Studentenalltag stelle ich mir schon ereignisreicher vor. An sich kann ich aber sagen, dass ich meine Freunde und Verwandte vermisse und das ständige Telefonieren und Skypen gerne wieder durch ein persönliches Treffen ersetzen würde. Aber im großen Ganzen kann man sagen, dass sowohl meine Familie als auch ich bis jetzt ganz gut zurechtgekommen sind.

Ralf: Bevor wir zum Interview kommen, vielleicht kannst Du Dich kurz unseren Lesern einmal vorstellen:

Inga: Gerne. Ich bin Inga Bergmann, 19 Jahre alt und studiere zurzeit Medizintechnik an der Uni in Rostock. Ich bin hier in Dissen geboren und aufgewachsen und seit etwa 15 Jahren Mitglied bei der TSG. In meiner Freizeit spiele ich für mein Leben gerne Fußball und ab und zu Gitarre.

Ralf: Du bist ja mit dem Fußball spielen bei der TSG angefangen. Kannst Du Dich noch daran erinnern und hast Du vielleicht noch die ein oder andere konkrete Erinnerung an der Du dich gerne zurück erinnerst?

Inga: So richtig an das erste Training kann ich mich leider nicht erinnern. Ich muss so um die drei, vier Jahre alt gewesen sein, aber mein Bruder hatte schon Fußball gespielt und dann habe ich das einfach auch gemacht. Ich weiß auf jeden Fall noch, dass die meisten Jungs viel größer waren als ich und mit ihrem harten Schuss und ihren Wilde Kerle-Shirts damals nichts für Feiglinge waren.
Ein konkretes Ereignis, dass mir immer in Erinnerung bleiben wird, war ein Übernachtungsturnier in Versmold, ausgerichtet vom SC Peckeloh, bei dem alle Mannschaften in riesigen Zelten untergebracht waren. An einem Abend lief ein Spiel der Nationalmannschaft im Fernsehen und dann sind wir mit so acht/neun Jahren in eine Kneipe gegangen und haben mit gefiebert. Und am nächsten Tag standen wir schon wieder selbst auf dem Platz. Das hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht.

Ralf: Du hast in der TSG Zeit ja lange mit Jungs in einer Mannschaft gespielt. Meinst Du dass Dich das in Deiner Entwicklung Fußballerisch positiv oder negative beeinflusst hat?

Inga: Mit den Jungs zu spielen, ist das Beste, was mir hätte passieren können. Klar, hat man immer die Rückennummern, die keiner haben will oder zieht sich auf dem Klo um, aber fußballerisch ist das für jedes Mädchen, dass in den Leistungsbereich will ein Muss. Man wird deutlich taffer und schneller am Ball, lernt sich richtig durchzusetzen. Ab einem gewissen Alter muss man ab und zu auch kreativ werden und andere Lösungen finden, wenn die Jungs kräftiger und schneller werden. Natürlich gab es auch Schwierigkeiten, denn dass man als einziges Mädchen eine besondere Rolle in der Mannschaft einnimmt, fällt dann doch auf. Da gab es manchmal einen blöden Spruch oder Spieler, die keine Lust hatten, mich anzuspielen, aber dann muss man es denen halt erst recht zeigen. Außerdem entwickeln sich tolle Freundschaften, die es sonst vielleicht nicht gegeben hätte.

Ralf: Es dauerte dann auch nicht lange, bist Du dann auch für die Kreisauswahl gespielt hast. Wie war diese Zeit für Dich?

Inga: Als ich gesichtet wurde, habe ich mich riesig gefreut. Der Anfang war allerdings nicht so einfach. Ich kannte niemanden und das Training war jeden Sonntagmorgen eine Stunde Fahrt entfernt. Aber sobald man auch da Leute kennengelernt hat, macht es riesigen Spaß. Gemeinsam kommt man von Auswahl zu Auswahl und spielt fast zehn Jahre mit den besten Spielern und Spielerinnen des Stadt- und Landkreises und irgendwann auch Niedersachsens zusammen. Man lernt den Fußball nochmal auf eine ganz neue Art lieben, da man auf immer höherem Niveau mit klasse Trainern und Mannschaften arbeiten darf. Dann spielt man mit Nationalspielerinnen, mal gegen den VfL, mal in Frankreich und ab und zu sieht man dann Mädels und Jungs in den größten Vereinen Deutschlands und denkt, ach, mit dem habe ich doch auch schon gekickt.
Ab einem gewissen Alter ist man natürlich zu alt für die Auswahl, aber ich habe einen Trainerschein gemacht und als Trainer weiter beim normalen Kreisauswahltraining als auch bei der Trainerfortbildung unterstützt. Meine Highlights sind allerdings immer die Trainingslager, in die ich erst als Spielerin und dann als Trainerin mitfahren konnte.

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Inga mit der U14 des NFV in Frankreich (Bildquelle: unbekannt)

Ralf: Es kam dann die Zeit, in der man sehr schnell sah, dass es für Dich eine andere Herausforderung geben muss. Erzähl einmal Bitte wie es dann für Dich nach der TSG Dissen weiter ging.

Inga: Nach der TSG bin ich erst einmal mit einem Zweitspielrecht zum Osnabrücker SC gewechselt. Da kannte ich schon ein paar Mädels aus der Auswahl und habe zum ersten Mal in einer reinen Mädchenmannschaft gespielt. Dann bin ich in der C-Jugend zum SV Meppen gewechselt und habe dort ein Jahr gegen Jungs und ein Jahr in der B-Jugendbundesliga gespielt. Im zweiten Jahr der B-Jugend bin ich dann wieder zum OSC gewechselt und habe da auch noch ein Jahr Bundesliga und dann in der 1. Damen in der Oberliga und Regionalliga gespielt. Da ich neuerdings allerdings in Rostock wohne, bin ich zum Rostocker FC gewechselt, der auch in der Regionalliga spielt.

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Ralf: Wie war für Dich die Zeit beim SV Meppen und konntest Du für Dich dort etwas für Deine Zukunft mitnehmen?

Inga: Die Zeit in Meppen hat mich auf jeden Fall fußballerisch, aber auch als Mensch sehr geprägt. Im ersten Jahr haben wir als reine Mädchenmannschaft in der Jungenstaffel gespielt. Dank der tollen Mannschaft hat man dann Erfolg nach Erfolg gefeiert und auch auf großen Turnieren wie dem VW-Cup im Wolfsburgstadion spielen und einige Profis treffen dürfen. Dort wurde einem auf jeden Fall eine Menge ermöglicht, da man auch gegen Mannschaften wie Potsdam, Wolfsburg, Bayern und so weiter, gespielt hat. Man macht einen riesigen Schritt, da man leistungsmäßig ja auch mithalten muss. Bei einer zweistündigen Anfahrt zum Trainingsplatz zwei Mal die Woche ergänzt durch drei weitere Belastungen durch Auswahltrainings, muss man aufpassen, dass man die Schule nicht zu kurz kommen lässt. Da war es nicht ungewöhnlich, dass ich mich am Ende einer fünftägigen Trainingswoche, in der ich zwei Mal erst um Mitternacht ins Bett kam, in den Bus nach Berlin zum Auswärtsspiel gesetzt habe und neben zehn schlagersingenden Mädels eine Kurvendiskussion für die Klausur am folgenden Montag durchzuführen versuchte. Solche Herausforderungen haben es auch irgendwie ausgemacht.
Es war auf jeden Fall eine super Sache und ich habe tolle neue Leute kennengelernt. Der Ehrgeiz und die Disziplin, die einem da mit so viel Spielspaß und Freude vermittelt werden, kann man in dem Alter glaube ich kaum wo anders lernen. An sich kann ich auf jeden Fall sagen, dass es eine total wichtige und schöne Zeit war, in der ich mich extrem entwickeln konnte.

Ralf: Nach der Station Meppen bist Du zum OSC Osnabrück gewechselt. Wie ist es dazu gekommen?

Inga: Ich bin zurück nach Osnabrück gegangen, da ich in die Oberstufe gekommen bin und mich auf mein Abitur konzentrieren wollte. Das wäre in Meppen auf jeden Fall auch ermöglicht worden, aber mit dem großen Zeitaufwand und dem Druck, unter dem man ja doch als Spielerin in einem Leistungszentrum steht, habe ich mich dagegen entschieden. Zudem kam dazu, dass ich mich noch von einem Außenbandriss im Knöchel erholen musste, sodass es schwer gewesen wäre einen Anspruch auf einen Stammplatz zu erheben. Deshalb bin ich zum OSC gegangen, bei dem ich dann mit viel Selbstvertrauen und etwas mehr Ruhe eine Führungsrolle als Kapitänin übernehmen konnte und mein Team mit der gesammelten Erfahrung in ihrer ersten Bundesligasaison gut unterstützen konnte.

Ralf: Wie ist es nach dem OSC Osnabrück dann für Dich weiter gegangen?

Inga: In meiner zweiten Saison in den Damen beim OSC habe ich mir leider das Kreuzband gerissen, weshalb ich eine Saison aussetzen musste. Nach einem Jahr Reha und viel Schweiß und Training, war dann auch klar, dass ich wegen des Studiums nach Rostock ziehen werde. Dort habe ich mir bei meinem Probetraining leider wieder das Kreuzband gerissen. Zurzeit arbeite ich an meiner Genesung und hoffe, dass ich bald wieder gegen den Ball treten kann.

Ralf: Wie sieht es aktuell im Fußball bei Dir aus und wie soll es für Dich für die Zukunft weiter gehen? Im Fußball und Privat?

Inga: Wegen der aktuellen Corona Situation ist das Mannschafts-Training natürlich sowieso untersagt. Wir haben eine Trainingschallenge und arbeiten viel individuell an Kraft und Ausdauer. Seit einigen Wochen mache ich auch beim angebotenen Zoomsport der TSG Dissen mit, um mich fit zu halten. Momentan sind mein Knie und ich auf einem Recht guten Weg, aber wie das später in der Praxis aussehen wird, weiß ich leider noch nicht. So schnell will ich die Fußballschuhe allerdings nicht an den Nagel hängen.
Privat studiere ich momentan im ersten Semester und hoffe in 5 bis 6 Jahren meinen Bachelor und Master zu absolvieren. Dann würde ich gerne Prothesen konstruieren. Vielleicht sogar ein Kreuzband ...
Mit Sicherheit kann ich aber sagen, dass egal wohin es mich zieht, ich super froh bin hier aufgewachsen zu sein und ich die TSG immer meinen Ursprung nennen werde.

Ralf: Inga, Danke für das Interview. Wir wünschen Dir alles Gute und auf das alles so eintrifft, wie Du Dir das wünscht. Und vor allem bleib gesund!

Inga: Vielen Dank!

Schnuppertag G-E Jugend2

195 12.03.2021 12:49 Uhr Ralf Niebrügge

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Jahreshauptversammlung der TSG Dissen

194 04.03.2021 15:25 Uhr Daniel Schwarte

Die Jahreshauptversammlung der TSG Dissen findet in diesem Jahr am Dienstag, den 23.03.2021 ab 19:30 Uhr in der Menseria im Schulzentrum, Jahnstr. 7 statt.
Die Jahreshauptversammlung findet als Präsenzveranstaltung statt. Daher gelten besondere Hygieneregelungen: Es werden von allen Personen Name, Anschrift und Telefonnummer erfasst. Während der gesamten Veranstaltung ist eine Maske zu tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen dauerhaft einzuhalten.

Neben den Berichten des Vorsitzenden, der Abteilungen, des Geschäftsführers und des Kassenwartes stehen Wahlen sowie Änderungen der Satzung und der Beitragsordnung auf der Tagesordnung.

Einladung JHV 2021

Satzungsänderungsvorschläge zur JHV 2021

Beitragsordnung (Stand 2021)

TSG-Dissen - Beitragsordnung (Stand 2022)

Anträge sind bis zehn Tage vor der Veranstaltung an den Vorstand zu richten.

Der Vorstand lädt alle Mitglieder ab 16 Jahre herzlich ein.

Traueranzeige Werner Kriete

192 20.02.2021 21:59 Uhr Ralf Niebrügge

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Was macht eigentlich - Rui Jorge Monteiro Mendes

190 05.02.2021 21:27 Uhr Ralf Niebrügge

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Bildquelle: Homepage TSG 1899 Hoffenheim
1.) Hallo Rui! Danke dass Du Dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Wir hoffen, dass du die bisherige Zeit der Corona Pandemie selbst und mit Deiner Familie gut überstanden hast.

RUI: Servus Ralf, als erstes möchte ich mich für das Interview bedanken. Ja, ich habe die bisherige Zeit der Corona Pandemie gut überstanden. Wir durften ganz normal weiter trainieren, was in anderen Sportarten nicht der Fall ist, deshalb können wir uns nicht beschweren. Dazu kommt noch, dass wir mehrmals in der Woche auf Corona getestet werden, was uns natürlich Sicherheit gibt, das wir gesund sind. Ich bin dankbar, dass es meiner Familie und mir gut geht. Leider konnte ich sie nicht oft besuchen, aber gottseidank kann man heutzutage Videoanrufe machen. Hoffentlich habt ihr die Zeit bis jetzt auch gut überstanden.

2.) Wie geht es Dir momentan und wo stehst Du gerade in Deiner „Fußballkarriere“?

RUI: Mir geht’s soweit gut, ich hatte mir Anfang November eine Schambeinentzündung zugezogen und es sah nicht wirklich gut aus. Jetzt 2 Monate später stand ich wieder auf dem Platz, man kann sagen, dass ich sehr viel Glück hatte, dass die Verletzung so schnell geheilt ist. Ich bin jetzt in meinem 3. Jahr hier bei der TSG Hoffenheim U23, wo ich mich natürlich schon sehr viel entwickeln konnte. Ich hoffe deswegen, dass ich bald den nächsten Schritt in meiner hoffentlich noch jungen Fußballkarriere machen kann.

3.) Vielleicht kannst Du Dich kurz unseren Lesern einmal vorstellen:

RUI: Mein Name ist Rui Jorge Monteiro Mendes, ich bin 21 Jahre alt, bin in Portugal geboren und aufgewachsen. 2006 bin ich mit meiner Familie nach Deutschland gezogen, um genauer zu sein nach Dissen. Bei der TSG Dissen habe ich angefangen Fußball zu spielen. Danach ging ich zum SV Bad Rothenfelde, SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte, DSC Arminia Bielefeld und momentan spiele ich bei der U23 der TSG 1899 Hoffenheim.

4.)Du bist ja mit dem Fußball spielen bei der TSG angefangen. Kannst Du Dich noch daran erinnern und hast Du vielleicht noch die ein oder andere konkrete Erinnerung an der Du dich gerne zurück erinnerst?

RUI: Ja Klar, ich erinnere mich sehr gut an die Zeit bei der TSG Dissen. Ich glaube bei dem ersten Spiel für Dissen haben wir gegen Harderberg daheim mit 2:3 verloren. Es war natürlich schade, dennoch hatte ich damals die 2 Tore geschossen. In der E1 habe ich dann auch mit Nico Kötter zusammen gespielt. Er mochte mich anfangs nicht besonders, aber heute ist er einer meiner besten Freunde. Ich kann mich auch gut an einem Turnier in Versmold erinnern, wir haben dort in Zelten übernachtet. Für die Spiele haben Nico und ich dann immer unsere Trikots getauscht. Ich hatte die 7 und er die 10, wir wollten beide die Nummern zwischendurch tauschen. Das Beste war aber damals, wenn man ein Spiel gewonnen hatte und der Trainer dann bei MC Donald’s für die Spieler einen ausgegeben hat. Ich kann mich noch an sehr viel Dinge erinnern, ein Grund dafür ist auch mein Papa. Der war immer dabei und hat immer gefilmt, manchmal sehe ich die Videos noch.
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Rui in der Mannschaftsaufstellung des U11 Turniers
5.) Von Anfang an konnte man Deine Begeisterung für den Fußball sehen und man hatte schon damals das Gefühl, das Du im Fußball einen bestimmten Weg verfolgst. Kannst Du das so bestätigen und wie bist Du zu dieser Begeisterung gekommen?

RUI: Ich kann es zu 100% bestätigen, meine Eltern haben mir immer erzählt, als ich klein war hatte ich immer einen Ball dabei. Egal wo ich war und egal was ich gerade gemacht habe, ein Ball hatte ich immer dabei. Daher kommt die Begeisterung denke ich. Je älter ich wurde, desto mehr Fußball habe ich dann auch im Fernsehen geschaut. Ich habe mir gedacht, ich will auch Tore schießen in einem vollen Stadion wo die Leute dann meinen Namen rufen.

6.) Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du viel auf der Sportfreianlage in Dissen auf den „legendären“ Gummiplätzen in Deiner Freizeit Fußball gespielt. Wenn das so stimmt, würdest Du sagen, dass sich das Spielen auf dem Gummiplatz fußballerisch in Deiner Entwicklung unterstützt hat?

RUI: Ja auf jeden Fall hat das kicken auf dem Gummiplatz sehr viel geholfen. Ich war jeden Tag dort mit meinem Bruder und meinen Freunden. Es gab auch Tage, wo man gegen Ältere gespielt hat und da wollte ich mich immer beweisen. Ich denke, das hat mir in meiner Entwicklung sehr viel gebracht. Ich glaube da hat alles angefangen. Wir hatten immer einen Spruch, der lautet: „Vom Gummiplatz in die Bundesliga“. Ich hoffe ich kann diesen Spruch eines Tages zur Realität machen.

7.) Nach dem Du von der TSG Dissen zum SV Bad Rothenfelde gewechselt bist, ging es immer weiter und stetig bergauf. SV Victoria Georgsmarienhütte und DSC Arminia Bielefeld waren die nächsten Stationen im Jugendbereich. Wenn Du jetzt so zurück blickst, was bleibt Dir in Erinnerung und wie hast Du die Zeit gesehen?

RUI: Beim SV Bad Rothenfelde haben wir mal in einer Saison alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Aber die größten Erinnerungen sind für mich die Freundschaften, die man gemacht hat. Durch Fußball lernst Du eine Menge Leute kennen mit denen Du dann auch Momente erlebst, die Du niemals vergisst. Manchmal gute, aber manchmal auch schlechte Momente. Wenn ich heute mal mit ehemaligen Mitspielern über die damalige Zeit spreche, dann sind es meistens lustige Momente wo wir gerne zurück blicken.

8.) Der Sprung vom Jugendfußball in den Herrenbereich; war es eine Umstellung für Dich und wie unterscheidet sich der Jugendfußball zum Herrenfußball?

RUI: Ja, es war eine Umstellung für mich, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Im Jugendfußball spielst du gegen Leute in deinem Alter, da kannst du dich dann mit denen messen. Im Herrenfußball spielst du dann gegen ältere und erfahrene Spieler, das ist dann keine leichte Aufgabe, aber nur so kannst du dich verbessern und daraus lernen. Im Herrenfußball geht es um Geld verdienen, wenn du ein Spiel nicht lieferst, dann bist du am Spieltag danach raus. Wenn ein 30- jähriger weiß, da kommt jetzt ein jüngerer der ihm seinen Platz wegnehmen will, dann wird er alles geben, damit der jüngere keine Chance hat. So hart ist das Fußballgeschäft. Du als jüngerer musst dich eben durchsetzen und erst einmal an ihm vorbei kommen und dich für den Trainer dann anbieten. Da reicht oft das Talent nicht, du musst hart arbeiten und fokussiert bleiben.

9.) Wie war für Dich die Zeit bei Arminia Bielefeld und konntest Du für Dich dort etwas schon für Deine Zukunft mitnehmen?

RUI: Die Zeit bei Arminia Bielefeld war sehr lehrreich, aber gleichzeitig auch sehr anstrengend. Ich ging damals in Osnabrück zur Schule und bin dann immer mit dem Zug nach Bielefeld gependelt. Es war nicht leicht, ich hatte keine Zeit für etwas anderes, aber heute bin ich sehr dankbar für die Zeit. Meine Familie hat mich sehr viel unterstützt. Ich durfte bei Arminia Bielefeld dann auch das erste Mal bei den Profis mit trainieren und auch Freundschaftsspiele spielen. Es war aufregend und gleichzeitig eine geile Erfahrung. Da habe ich das erste Mal gemerkt, dass Herrenfußball deutlich schneller, aggressiver und taktischer ist.

10.) Du bist dann anschließend zur TSG Hoffenheim gewechselt und spielst dort in der Regionalliga Südwest. Wie ist das so in einer U23 eines Bundesligisten zu spielen? Und hast Du auch Kontakt zum Bundesligakader? Kannst Du uns das Gefühl beschreiben, bei solch einem Verein Fußball spielen zu dürfen?

RUI: Es ist ein Privileg hier spielen zu dürfen. Viele junge Talente die Profis werden wollen, haben alle dasselbe Ziel. Die Mannschaft ist wie meine Familie. Ich sehe sie jeden Tag. Es ist natürlich was anderes wenn du in einer U23 eines Bundesligisten spielst, als in einer „normalen“ Mannschaft in unserer Liga. Du bist viel mehr im Fokus und viele Vereine schauen auf die U23 Mannschaften. Wenn du dich beweist, dann kannst du auf dich aufmerksam machen. Ja, ich durfte direkt in meinem ersten Jahr bei den Profis trainieren, wo Julian Nagelsmann noch Trainer war. Zwischendurch trainiere ich bei den Profis, aber ich habe auch so guten Kontakt zu dem Kader, weil man sich ja jeden Tag sieht und mit manchem bin ich dann auch privat befreundet. Zusammengefasst bin ich sehr glücklich bei so einem Verein spielen zu dürfen.

11.) Dein Vertrag in Hoffenheim läuft noch bis zum 30 Juni 2021. Weißt Du schon wie es für Dich weiter gehen soll?

RUI: Nein, ich weiß noch nicht wie es ab Sommer für mich weiter geht, aber ich bin im engen Austausch mit meinem Berater. Ich will natürlich den nächsten Schritt gehen, die Bundesliga wäre natürlich ein Traum, dafür muss ich aber weiterhin hart arbeiten. Es soll natürlich in Richtung einer „Profi-Liga“ gehen, aber wir werden sehen was kommt. Wichtig ist, dass ich gesund bleibe und mich in der Rückrunde gut präsentiere und natürlich Werbung für mich mache.

Rui, Danke für das Interview. Wir wünschen Dir alles Gute und viel Gesundheit. Auf das alles so eintrifft, wie Du Dir das wünscht. Vielleicht sehen wir uns ja in Dissen noch einmal persönlich.
RUI: Ich bedanke mich für das Interview und wir sehen uns bestimmt in Dissen noch einmal.
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Impressionen von Rui bei der TSG Dissen

Online Workout für alle - egal ob Mitglied oder nicht

189 03.02.2021 12:13 Uhr Jonas Riesenbeck

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Jeden Montag und Donnerstag um 18:30 Uhr bietet die TSG ein 3 minütiges Workout an und jeder kann mitmachen.
Es kommen alle Abteilungen zusammen und alle interessierten, die fit durch die Corona-Zeit kommen möchten.
Den Einladungslink zum Workout findet ihr unter diesem Beitrag, in der Instagram Biografie unserer Vereinsseite sowie auf unserer Facebook Seite.
Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, denn geteiltes Leid ist halbes Leid!

Workout Link: https://us02web.zoom.us/j/87...

Instagram: https://www.instagram.com/tsgdissen/

Amtlichen Mitteilungen Westfalenhandball

188 28.01.2021 12:18 Uhr Andreas Kormeier

Im PDF-Format findet Ihr hier die amtlichen Mitteilungen für den Westfalenhandball.

Gerd Wieland als Vereinsheld geehrt

187 25.01.2021 08:20 Uhr Ralf Niebrügge

Original AnsichtIm Sommer gab Gerd Wieland die Platzwarttätigkeit auf der Sportfreianlage ab. Er ging in seinen wohlverdienten Ruhestand. 40 Jahre Platzwart und damit auch Ansprechpartner für alle Vereine machten Ihn zu "Mister Sportplatz". Auch wenn die Vereine vielleicht das ein oder andere Mal eine andere Meinung zu bestimmten Themen hatten, so war es immer eine erfolgreiche, herzliche und sehr gute Zusammenarbeit. Gerd hat vieles für die Sporttreibenden auf der Sportfreianlage gemacht und getan. Dafür gilt ihm von allen der größte Dank. Deshalb war es mehr als verdient, dass Gerd jetzt kurz vor Weihnachten bei der offiziellen Übergabe der Platzwartschlüssel an die neuen Platzwarte als Vereinsheld vom Kreissportbund Osnabrück geehrt worden ist.

Winfried Beckmann der Vorsitzende des Kreissportbundes Osnabrück führte die Ehrung auf der Sportfreianlage Dissen durch. Mit dabei waren der Bürgermeister der Stadt Dissen Eugen Görlitz, Jens Bollmann als neuer Gebäudemanager der Stadt, Dirk Temme und Dennis Lünstroth als neue Platzwarte für die Sportfreianlage, Wilfried Bury und Heiner Öynhausen als Weggefährten von Anfang an, Achim Köpp als Reporter, der auch Gerd von Anfang an mit auf der Sportfreianlage mit begleitet hat. Zu guter Letzt natürlich auch unser Vorsitzender Franz Pepinghege, der mit Wilfried Bury und Heiner Öynhausen die Vereine der Sportfreianlage bei dieser Ehrung vertreten hat. Diese Vereine sagen noch einmal mit Nachdruck an dieser Stelle: Gerd, vielen herzlichen Dank für Deine Unterstützung in den vergangenen Jahrzehnten. Bleib gesund! Wir werden uns auch weiterhin sehen. Bleib so, wie Du bist.

Online-Training mit Jana

186 25.01.2021 08:19 Uhr Ralf Niebrügge

Original AnsichtNun sind wir schon zum zweiten Mal ein paar Wochen in einem Corona Lockdown. Zum zweiten Mal ist auch das Training der Jugendmannschaften eingestellt. Für uns als Verein und unseren Jugendlichen eine schwere Zeit. Man versucht mit gemeinsamen Aktionen Kontakte und den Spaß am Fußball weiterhin zu vermitteln. Eine Aktion sind zum Beispiel Online Trainings.

Jana, Jugendtrainerin und Bfdlerin der TSG Dissen hat zum Beispiel 3 Trainingsvideos für diverse Mannschaften zusammengestellt. In diesen Videos zeigt Jana verschiedene Übungen, die die Kids Zuhause im Garten oder Hof üben können. Ob es das Passen und Annehmen mit dem linken oder rechten Fuß gegen eine Hauswand oder Mauer, oder das dribbeln mit den Füßen um Gegenstände, Jana hat viele Möglichkeiten zusammen gestellt. Bis man sich wieder auf dem Platz sehen wird, ist das Online Training eine Möglichkeit.

KinBall bei der TSG Dissen

185 23.01.2021 14:52 Uhr Daniel Schwarte

Neuerdings bietet die TSG Dissen auch die Sportart KinBall an. Die Trainingszeiten sind, nach der Corona-Pause, montags ab 20:30 Uhr in der Hugo-Homann-Sporthalle. Bei Interesse meldet euch bei Stefan Eggert unter 0172/8865499 oder fseggert@aol.com. Heute erschien dazu ein Bericht im Teuto Express ein Bericht dazu.
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Corona hat uns wieder komplett

183 13.12.2020 18:05 Uhr Ralf Niebrügge

Seit dem 28. Oktober 2020 ruht zum zweiten Mal in diesem Jahr und zum ersten in dieser aktuellen Saison 2020/21 wieder der Spiel- und Trainingsbetrieb. Alle, ob Herren, Damen oder Jugend, müssen wieder pausieren. Die Entscheidung hat sich an den letzten Spieltagen schon angedeutet. Dort waren schon Spieler (nicht von der TSG Dissen) positiv getestet worden und es mussten Spiele abgesagt werden. Für uns als Vereine war es schwer den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Nicht nur die aktuelle sportliche Lage, sondern auch die Angst bei Spielern eventuell nach einem Spiel in Quaratäne gehen zu müssen und die Corona-Regeln während der Spieltage einzuhalten, waren und werden noch weiterhin eine Herausforderung für uns als Verein bleiben.
Nun bleibt der Spiel- und Trainingsbetrieb erst einmal bis zum Jahresende ausgesetzt. Ob es dann im neuen Jahr gleich wieder weiter geht ist auch noch ungewiss und nach derzeitigem Stand (05.12.2020) nicht anzunehmen.
Aktuell gab der NFV Osnabrück-Land Infos zum derzeitigen Stand an die Vereine weiter. So mussten z.B. 90 Spiele Corona bedingt abgesetzt und verlegt werden. Insgesamt müssen im kommenden Jahr dadurch 40% mehr Spiele durchgeführt werden als geplant. Das ist schon eine Herausforderung. Der Pokalwettbewerb der Herren und Frauen wird in diesem Spieljahr 2020/21 nicht mehr stattfinden. Dieses deutete sich aber schon im vergangenen Sommer an, da man auf die Meisterschaften das Hauptaugenmerk legen wollte. Allein der Pokal Ü32 wird weitergeführt. Die Staffeltage werden auch nicht wie gewohnt durchgeführt. Spielverlegungen können damit bis zum 22.01.2021 kostenlos getätigt werden. Voraussetzung bleibt, dass es mit dem Gegner abgesprochen ist.

Wir werden weiterhin versuchen diese schwierige Zeit zu überbrücken. Wie lange dieser Zustand dann noch dauert kann wie gesagt momentan noch keiner sagen. Bleibt gesund und bleibt uns treu! Wir freuen uns, euch "Alle" wieder zu sehen, wenn es wieder möglich ist.

Projekt KIN-BALL

182 13.12.2020 18:01 Uhr Ralf Niebrügge

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Das Projekt KIN-BALL scheint angekommen zu sein. Innerhalb von 3-4 Wochen sind über 20 verschiedene Interessierte (meist Vereinsmitglieder der TSG), bei dem relativ späten Montagstraining ab 20:45 Uhr in der Hugo Homann Sporthalle erschienen um sich das mal anzuschauen.
Dadurch das wir schon früh mit anderen Teams Kontakt aufgenommen haben, wurden wir zum ersten Spieltag ihres Ligabetrieb herzlich eingeladen mit zu machen.
Mit den Worten, wir nehmen an der "Bundesliga" teil, steigerte sich beim Training auch die Motivation und der Einsatz. Wir wissen einzuschätzen was das bedeutet. Auch wenn wir diesbezüglich von vielen belächelt wurden, haben wir uns mit 10 jungen Spielern am Samstagmorgen um 3 Uhr auf dem Weg nach Stuttgart begeben um in erster Linie zu lernen.
Zu erwähnen bleibt, das noch mehr Lust auf die Reise hatten, dieses aus Platz, Termin und Verletzungspech leider nicht klappte...!
Als wir um halb 9 Uhr dort ankamen wurde unsere schüchterne Gruppe mit so viel offenen Armen (bildlich geschrieben, Corona) empfangen, das schnell jegliche Ängste fielen.
9 Uhr begann das Briefing für das Turnier, mit dem Aufruf, das die erfahrenen Teams sich bitteum uns Anfänger kümmern mögen um uns Anfänger kümmern mögen um uns allen Tipps und Tricks zu geben ...
Unglaublich ... wir waren nie alleine.
Unser sportliches Ziel war zu lernen. In den 3 Spielen, die wir bestreiten durften, konnte man erkennen, wie sich unsere Mannschaft jedes Spiel steigerte und bei jedem erzielten Punkt von allen in der Halle gefeiert wurden. Beim KIN-BALL wird auch jede spektakuläre Rettung des Balls bejubelt und das machte unsere Truppe glücklich und ein wenig stolz... .
So gingen zwar alle 3 Spiele verloren aber was wir an Erfahrung gewonnen haben, ist viel mehr Wert.
Bedanken möchte ich mich bei den Sponsoren der 10 Trikots. Besonders bei Maxi Koch von der Gaststätte Bungenstock aus Gehrde!
Wer glaubt das dieses ein langweiliger Sport ohne Action ist, möge gerne mal vorbei kommen.
So ging es total gelungenes Turnier um 18 Uhr zu Ende. ALLE haben sich bei uns (den Spielern des vorletzten Platz im Ranking) bedankt, das wir so mutig waren ... den weiten Weg auf uns zu nehmen um ein Teil dieser geilen Community zu sein.
Der Tag endete gegen 23:30 Uhr mit der Heimkehr.
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Herzlich Willkommen Jana! - Jana Röckener neue BFDlerin 2020/2021

180 30.09.2020 20:42 Uhr Webmaster

Original AnsichtHallo Jana, wir freuen uns sehr, Dich hier bei der TSG Dissen begrüßen zu können. Auf Daian folgst nun Du als neue BFDlerin. Stell Dich doch einmal kurz vor:
Ich bin 20 Jahre alt, komme aus Bad Iburg und mache diese Saison den Bundesfreiwilligen Dienst bei der TSG Dissen. Ich war an einem Gymnasium in Osnabrück, war ein Jahr als Au Pair in den USA und freue mich nun auf die kommenden Aufgaben hier in Dissen. Ich begeistere mich für viele verschiedene Sportarten, wie Skifahren, Schwimmen, Ballsportarten usw. Ich spiele seit meinem 7. Lebensjahr Fußball im Verein und bin gerade dabei meine Trainer-C-Lizenz zu machen, um anderen Kindern etwas beibringen zu können.
Okay, Danke!
Jana wird in manchen Abteilungen der TSG wieder unterstützen und wird als Trainerin einer Mannschaft wertvolle Praxis sammeln. Aber auch Arbeiten in der Geschäftsstelle und bei Kooperationen der TSG wird eine Aufgabe im kommenden Jahr für sie sein.
Wir freuen uns sehr und wünschen Jana viel Spaß und Erfolg für das kommende Jahr.

Gerd Wieland Sportfest

178 30.09.2020 11:27 Uhr Daniel Schwarte

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Am vergangenen Wochenende richtete die TSG Dissen Abteilung Leichtathletik/ Rasenkraftsport das Gerd Wieland Jubiläumsfest aus.
Seit mittlerweile 40 Jahren ist Gerd Wieland als Platzwart unterwegs.
Bei Wind und Wetter bereitet er alle Plätze vor, er ist eine feste Institution für die Stadt und unseren Verein. Zu jeder Tageszeit steht er zur Verfügung und hilft immer gerne weiter. Aus diesem Grund richtete nunmehr die Abteilung Leichtathletik/ Rasenkraftsport ein Jubiläumssportfest für Gerd aus.
Vormittags fand zuerst der Rasenkraftsport Wettkampf statt- Werfer aus ganz Deutschland hatten sich angesagt und kamen, weite Würfe an die 60 m Marke und gute Leistungen konnten hier angeschaut werden.
Ab 14 Uhr startet dann das Leichtathletik Sportfest in allen Altersklassen- die Kleinsten führten den klassischen Dreikampf ( laufen, werfen und springen ) aus, bei den Altiven kam noch der Speerwurf und Diskuswurf hinzu.
Auf dem Foto übergibt Gerd Wieland seinen gesponserten Wanderpokal an Gianni Notarnicola, der an diesem Tag die beste Weite erzielte.
Das Sportfest wird nunmehr jedes Jahr stattfinden um den Wanderpokal entsprechend im Namen von Gerd zu vergeben.
Auf dem Foto im Vordergrund übergibt Gerd Wieland an Gianni Notarnicola den Pokal im Beisein von Wilfried Bury und mehreren Athleten/innen.

HSG Bockhorst-Dissen Hygienekonzept

176 27.09.2020 16:04 Uhr Andreas Kormeier

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Hier können hier auch das Orginal Schreiben als PDF-Datei Downloaden

Wir suchen Dich!

169 18.04.2020 20:54 Uhr Ralf Niebrügge

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Coronavirus Info

158 13.03.2020 11:21 Uhr Marvin Rosa

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